weitere Termine auf die wir gerne verweisen
Mai 1st, 2014

wird in kürze erweitert und mit links versehen;

Wir rufen zur Beteiligung zur Anti-Repressions Demonstration am Samstag den 03.Mai um 14h Treffpunkt Karlsplatz auf

Podiumsdiskussion: “POLIZEI.MACHT.MISSBRAUCH?”
SOS Mitmensch lädt am Mittwoch, den 7. Mai, um 19.00 Uhr zur Podiumsdiskussion “POLIZEI.MACHT.MISSBRAUCH?”
in den Sitzungssaal der Akademie der bildenden Künste (Schillerplatz 3, 1010 Wien).
Anlass sind die Geschehnisse und Entwicklungen rund um die Proteste gegen den so genannten Akademikerball

Am 17.​05.​2014. will die Rechte Gruppe „Identitären Bewegung“ einen Aufmarsch durch Wien abhalten. Informiert euch über geplanten Gegenprotest

4. Juni soll das Fest der Freiheit stattfinden – Burschenschaften und FPÖ wollen gemeinsam durch die Wiener Innenstadt ziehen
Wenn deutschnationale, rassistische Männerbunde zum Marsch durch die Wiener Innenstadt aufrufen,
sollte das für Antifaschist_innen Grund genug sein, um auf die Straße zu gehen und den Burschis das Fest zu vermiesen.

gerne Verweisen wir auch auf den Wagenplatz Treibstroff – in der Nacht zum 1.Mai wurde ein neuer Platz befahren, die lange Odyssee des Wagenplatz geht weiter – zum wiederholten mal wird Lösung für den Wagenplatz gefordert:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/112332

Route und Demovorbereitung
April 30th, 2014

Während der Demo – gibt es u.a. Informationen auf twitter via:
@MAYDAY_WIEN der account wird von der rechtshilfe (tweet mit #RH am anfang) & von der demogruppe (tweet mit #demo am anfang) genutzt
Verwendete Schlagworte sind: #mayday14 #wien
#RH und #demo werden als quellenverweise verwendet, damit ihr wisst von wo die jeweiligen infos herkommen
Die Rechtshilfe ist ab 13h aktiv – Nummer wird dann vor Ort und online bekanntgegeben

Rechtliche Informationen und Dinge die gut sind sich vor einer Demo zu überlegen/ sich zu Informieren (wie Bezugsgruppen, Wasser mitnehmen, kein Alkohol, Aussage verweigern im Fall von Verhaftungen, was die Polizei darf, …)
http://at.rechtsinfokollektiv.org/rechtsinfo/demo-teilnahme/

Route:
Bei der Route gab es eine kleine Änderung die hier nicht angeführt ist, sie betrifft den exakten Routenverlauf bei Getreidemarkt

Sammlungsort: Columbusplatz; 1100-Wien
Route: Colmbusplatz → Columbusgasse → rechts Landgutgasse → links Laxenburgerstraße bis Hausnummer 18 → Fahbahnstreifenwechsel Laxeburgerstraße zurück → rechts Raaber-Bahn-Gasse → links Favoritenstraße → rechts Landgutgasse → links Sonnwendgasse → rechts Laxenburgerstraße → gerade Südtirolerplatz/Favoritenstraße → rechts Belvederegasse → links Prinz-Eugen-Straße → links Plößlgasse → rechts Argentinierstraße → links Paniglgasse → gerade Schaurhofergasse → gerade Faulmanngasse → rechts Rechte Wienzeile → links Operngasse → links Getreidemarkt → rechts Babenbergerstraße → rechts Nibelungengasse → rechts Operngasse → links Friedrichstraße → rechts Kärntnerstraße → links am Karlsplatz entlang → gerade Lothringerstraße → links Johannesgasse → rechts Parkring bis höhe Weihburggasse rechts Einfahrt in Stadtpark dort Abschlusskundgebung auf betonierter Fläche vor Johann Strauß Denkmal
Endpunkt: Stadtpark

unterschiedliches Info-Material:
Jingle: unter https://cdn.anonfiles.com/1398345084410.mp3 findet ihr den Jingle zur Parade – aus Copyright-Rechtlichen Gründen kann dieser nicht im Radio laufen, wir freuen uns über Verbreitung auf anderen Wegen
Flyer: findet ihr auf der Homepage in Deutsch-Englisch und Deutsch-Türkisch, sowie zum Abholen und Verteilen im ÖH Büro auf der Akademie der Bildenden Künste
Plakat: findet sich auf der Homepage und ist ebenso auf der Bildenden abholbar, für größere Stückzahl schreibt uns eine e-mail
Interview: In den Nachrichten auf Radio Orange gab es Freitag ein kurzes interview mit zwei Personen aus der organisierenden Gruppe http://cba.fro.at/258261

MAYDAY support – unhörbarer Jingle & Flyern
April 24th, 2014

Einige Tage vor der MAYDAY tut sich eine Menge;
die Flyer für die Bewerbung sind da und wir freuen uns über Unterstützung beim verteilen
Infos dazu unter: https://pad.riseup.net/p/mayday14flyer

Ebenso haben wir anonym eine feine kurzes Ankündigungs- Audio File zu gesendet bekommen der zur Verwendung als Radio-Jingle gedacht war.
ABER: Der Jingle ist für euch in den Radios unhörbar, dadurch das verschiedene Politiker*innen darauf zu hören sind, und nicht nachvollzogen werden kann woher die Aufnahmen von diesen stammen unterliegt das Audio-Kunstwerk dem Urheberrecht.
nicht hörbar ist dieser unter: https://cdn.anonfiles.com/1398345084410.mp3

Hier nochmal detailliert: Das Audio-File beinhaltet sehr viele Originaltöne von Politiker_innen oder anderen Personen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Hörfunk- oder Fernsehveranstalter_innen erst ausgestrahlt worden sind. Daher verfügen diese anderen Veranstalter_innen für 50 Jahre über die
Leistungsschutzrechte für dieses Material. Eine Ausstrahlung ohne deren Genehmigung ist nicht gestattet.
Material von anderen Hörfunk- oder Fernsehveranstalter_innen auszustrahlen ist nicht sinnvoll, da theoretisch für jeden einzelnen verwendeten Ausschnitt die doppelten Produktionskosten der Sendungen in Rechnung gestellt werden könnten, in denen sie erstausgestrahlt worden sind.

Ein weiter Grund sich für (creative)Commons und Copyleft einzusetzen;
copyriot Grüße von der MAYDAY

Flyer Deutsch / Englisch / Türkisch
April 22nd, 2014

PREKÄR! Was ist das?
Bedeutungen:
[1] widerruflich, unsicher
[2] heikel, schwierig, problematisch

Beispiele:
[1] Das Beschäftigungsverhältnis als Leiharbeiter ist prekär.
[1] Das Prekäre an der aktuellen gesellschaftlichen Situation ist, dass die Lebens- verhältnisse instabil sind und sich jederzeit ändern können.
[2] Die Situation ist prekär.

Charakteristische Wortkombinationen:
[1] prekärer Friede, Waffenstillstand, prekäres Arbeitsverhältnis, Beschäftigungsverhältnis
[2] prekäre (finanzielle, wirtschaftliche) Lage, Situation

Wer profitiert von Entsolidarisierung und Verdrängung von Obdachlosen, Bettler*Innen, Sexarbeiter*Innen?

Wie war das nochmal mit der Sperrzone und Rechtsaußenstehenden, die in der Hofburg feiern?
Warum ist Josef weiterhin in Untersuchungshaft?

Hackeln bis zum Umfallen, Schikanierung beim AMS, Billiglöhne, soll’s das gewesen sein?

deutsch englisch – PDF download
deutsch türkisch – PDF download

MAYDAY MAYDAY!!
ALLES FÜR ALLE!
…und wie war das mit Recht auf Stadt?

Am 1.Mai findet wieder die europaweite Mayday-Parade statt – die (im Gegensatz zum alteingesessenen Feiern des “Tags der Arbeit”) auf lebhafte und kollektive Weise
PREKARISIERUNG UND IHRE GESICHTER thematisieren will. Prekarisierung bedeutet der Wandel von rechtlich und sozial abgesicherten Lebens- und Arbeitsverhältnissen hin zu unsicheren, weil widerruflichen oder nicht anerkannten bis zu ausbeutenden Tätigkeiten.
Weiters meint Prekarisierung auch – als Folge von gesellschaftlicher, (staats)politischer, wirtschaftlicher Normierung und ihrer Be- bzw. Verwertungslogik – die Unsichtbar-Machung von Menschen. Jener Menschen, die keine Privilegien nutzen können, die nicht an der Spitze des Patriarchats (= Bevorzugung, Dominanz, Herrschaft des “Männlichen”) stehen, die nicht dem erwarteten Geschlecht, der erwarteten Herkunft bzw. Hautfarbe oder der erwarteten Familien- oder Wohnform entsprechen (wollen).
Ja, es geht um viele Äußerlichkeiten, Papiere, Körper, Bildung, Rechte, Eigentum, Produktionskraft und -mittel und den Zugang dazu. Ganze Lebensentwürfe und -formen werden im Namen von Wirtschaftssystem, repressiven (Staats-)Mechanismen, (auch ungeschriebenen) Reglementierungen/ Gesetzen und (biologistisch argumentierender) hierarchischer Gesellschafts- Ordnung zum “Anderen” erklärt und der Verdrängung ausgesetzt! Prekäre Lebens- und Arbeitssituationen stehen oft im
Zusammenhang miteinander und bewegen sich zwischen Armut, Diskriminierung, Ausgrenzung und (scheinbarer) Machtlosigkeit.
Doch Prekarisierung ist bekämpfbar und wir wollen Impulse der Selbstbestimmung, Selbstorganisierung, Selbstverwaltung und Veränderung setzen, denn NICHTS MUSS SO BLEIBEN WIE ES IST!

Warum ALLES FÜR ALLE?
Alles für Alle war eine zentrale Forderung des zapatistischen Aufstandes in Mexiko gegen die kapitalistisch-neoliberalen Zustände (Stichwort: Privatisierung, Selbstregulierung, Globalisierung des Marktes), der auch vielfältige, nicht zu vereinheitlichende soziale Bewegungen angestoßen hat. Alles für Alle fordert ein, was uns zusteht, nämlich das gute Leben – in dem wir nicht die ganze Zeit mit der Erfüllung grundlegendster menschlicher Bedürfnisse nach Wohnen, Nahrung etc. durch Lohnarbeit beschäftigt sind und ansonsten brav konsumieren dürfen, wenn wir es (uns) denn überhaupt (leisten) können. Wir nehmen uns den Platz, den wir brauchen und wählen dafür selbst geeignete Mittel zur Gestaltung unserer Lebens, unserer Stadt – denn niemand sonst kann das für uns tun!

Alles für Alle rüttelt an den bestehenden Machtverhältnissen und bleibt nach wie vor ein zentrales strategisches Ziel, gerade dann, wenn die kapitalistische Realität in eine ganz andere Richtung weist: in die, der immer aggressiver werdenden Umverteilung von unten nach oben, einer fortgesetzten Entwertung jeglicher Arbeit, unseres Wissens und unseres Könnens.

Der CARE-STREIK
thematisiert oft als selbstverständlich gesehene (51% davon unbezahlte) Reproduktionsarbeit wie Haushaltsarbeit, Betreuung von Kindern, Pflege von Familienmitgliedern oder auch anderen Personen, die meist von Frauen* durchgeführt wird. Genauso geht es um Beziehungsarbeit, Sorge, Umsicht, Sich-Kümmern, Empathie, Aufmerksamkeit und Vereins-, Freiwilligen- und Solidaritätsarbeit, die nicht nur zur Unterstützung von Partner*Innen/Familie, sondern auch einer Gemeinschaft oder eines Netzwerks dienen. Beispiele sind Volxküchen, Commons/ Allmende (=gemeinschaftlich organisierte Landwirtschaft), Netzwerkarbeit
bei großen Bewegungen wie Occupy, Tahrir- Platz, Gezi-Park. In dieser Hinsicht geht Care über die Reproduktion hinaus, wirkt organisierend, konstituierend, schafft neue solidarische Formen. Wir müssen auch realisieren (wie es Aktivistinnen* schon in den 70ern in Dänemark oder Irland aktionistisch umgesetzt haben) welches Machtpotential in der Care-Arbeit steckt: wenn in diesem Bereich gestreikt wird, diese Arbeit nicht mehr gemacht wird, bricht die Ökonomie zusammen!
Das heißt beim Care-Streik geht es vor allem um Thematisierung und Politisierung – raus aus der Selbstverständlichkeit, treten wir in Aktion!!

Das RECHT AUF STADT
beschränkt sich nicht nur auf bestimmte Nutzungen urbaner Räume, sondern verlangt den Zugang zu politischen Debatten über zukünftige Entwicklungen.
Hierbei geht es nicht um individuelle, sondern kollektive Rechte wie leistbaren Wohnraum, nichtkommerzielle Freiräume, die Vergesellschaftung von Immobilien, eine
ökologische Stadtplanung, die mitgestalten und mitbestimmen lässt, verschiedene Wohnformen (wie z.B. auch Wagenplätze) und natürlich auch die Erhaltung bzw.
Wiederherstellung öffentlicher Grünflächen.
Gentrifizierung spielt dabei eine große Rolle – diese forciert eine Abwanderung ärmerer und den Zuzug wohlhabenderer Leute durch struktur-verändernde Gestaltung von Stadtvierteln. Was hipper ist, muss auch teurer sein! Und immer mehr Menschen werden aus ihren Wohnungen hinausgeekelt oder zwangsgeräumt.
Immobilienbesitzer*Innen, Stadtplanung, Wirtschaft und Politik wollen sich in ihre Geschäfte natürlich möglichst wenig dreinreden lassen, schließlich geht es ja um
viel. Nämlich um Geld und Prestige!
Doch die Öffentlichkeit sind wir ALLE und das Recht auf Stadt ist unsere politische Forderung: Die Stadt wächst mit uns!

Wir nehmen die Umstände nicht als gegeben hin und fordern euch auf, euch kreativ und konstruktiv zu beteiligen! Verschiedene Beiträge unterschiedlicher Gruppen und
Kollektive sollen unsichtbare Prekarisierung, Verdrängung und Repression aufzeigen und zum Handeln anregen. Seid kritisch, laut, tanzt und lacht, denn Emanzipation ist keine Sache der Willensanstrengung alleine und Prekarisierung keine dauerhafte Konstante!

-> Gegen Repression und Kriminalisierung selbstorganisierter Gruppen und Protest- Bewegungen!
-> Bewegungsfreiheit für Alle Personen, weltweit!
-> Für ein Einkommen zum Auskommen, unabhängig der Lohnarbeit!
-> Für die Stärkung der Care-Arbeit(enden)!
-> Für das Recht auf Stadt und die Anerkennung selbstorganisierter Wohnformen!
-> Für ein selbstbestimmtes Leben!
ALLES FÜR ALLE!

MAYDAY MAYDAY!
EVERYTHING FOR EVERYONE!
On May 1st the 8th pan-European Mayday-Parade is going to take place. Contrary to the traditional notion of celebrating the “Labour Day”, our aim is to address precarity marginalisation and their appearances. Precarity means that legal and social working and living conditions change from being safe to being unsafe and the conditions become increasingly unstable or even exploitative. These conditions are mostly invisible or go unnoticed because of political, economic and
social norms and standards. Precarity concerns patriarchy (Patriarchy = social structure in which authority is primarily exercised by males). It concerns those who have the “wrong” skincolour, the “wrong” gender etc. or those who don’t want to live in standard family or housing conditions. Those affected are mostly
not oppressed by only one of the factors mentioned above. A combination of those factors often leads to powerlessness, helplessness and poverty.
It is possible to fight those conditions and to fight patriarchy! We want to release a pulse for self-empowerment, autonomy and change!
Because THINGS CAN CHANGE!

So why EVERYTHING FOR EVERYONE?
“Everything for everyone” was a main postulation of the Zapatista-movement in Mexico against neoliberal capitalism. This movement has since then become a role
model for a wide range of social movements all over the world.

Everything for everyone demands a good life for everybody; a life in which it’s not necessary to spend all energy on satisfying one’s basic needs by wage labour. Now, if in the end there’s money and time left, people are supposed to spend it on consumer goods.
We are going to claim the space we need and want! Who else is going to do it for us? It is necessary to act now because the economic and social reality is moving more and more towards an unacceptable degree of disparity.

What is CARE-WORK (-strike?)?
Care-Work means reproductive work including chores, childcare, nursing care – these tasks are mostly taken on by women and are usually unpaid. But also voluntary, association work and basic social responsibilities such as empathetic and caring behaviour in general, can be a part of Care-Work. In social communities and political movements “care” outgrows it’s reproductive character and becomes a necessary and constructive power like in Occupy, Tahrir Place, Gezi Park, commons, food sharing etc.
It is necessary to realize, how important and powerful Care-Work is! Strikes in the caresector could lead to the collapse of the economic system (as shown by activists in the 70s in Ireland and Denmark). Let’s not take Care-Work for granted – take part in the protest!

The RIGHT TO THE CITY
…is not only the usage of urban space, but also the possibility of taking part in political discussions about future developments.
It’s about a right for everybody, a right to affordable living space and open public space, about public ownership of real estate and the right to choose a non-common kind of living (like living in trucks). Gentrification is a key word: planned, structural changes lead to raising cost of living, leaving non-wealthy
people increasingly marginalised. Other common phenomena are eviction or more subtle forms of pressure to get rid of those who are considered unwanted.
Real estate owners, urban planners, politicians and economists are not willing to give up their dominance – because it’s about money and prestige.
The city is a space for every single one of us – we have a right to take part in decision making processes! The city grows with us!

We’re not going to accept the current situation!
Take part in demonstrations, Care-Work Strike and all kinds of critical actions! During the Mayday-Parade groups and collectives are going to point out different forms of hidden casualisation, marginalisation and repression.
We want to inform people and encourage everybody to take action!
Because THINGS CAN CHANGE!

-> Against repression! Against the criminalisation of political protest!
-> Freedom of movement for everybody – worldwide!
-> For a social income that allows for a good life – without the pressure of wage labour!
-> For stronger recognition of Care-Work!
-> For the right to the city and the recognition of uncommon kinds of dwelling!
-> For an autonomous life!
EVERYTHING FOR EVERYONE!

MAYDAY MAYDAY!! HERŞEY HERKES İÇİN!
…Şehirde özgür yaşam hakkı mı demiştik?

Bu sene de 1 Mayıs tarihinde Avrupa çapında Mayday (1 Mayıs) yürüyüşleri ve gösterileri düzenleniyor. Geçmişte işçi bayramı olarak kutlanan bu özel günde artık kolektif ve canlı bir şekilde halkın egemen güçlerce PREKARYALAŞTIRILMASINI (sosyal anlamda güvencesizleştirilmesini) ve bu sürecin dinamiklerini konu edinmekteyiz.

Prekaryalaştırma, hukuki ve sosyal yönden güvenceli yaşam ve çalışma şartlarından giderek her an işten çıkartma ihtimaliyle baş başa, hukuk sisteminin dışına itilmiş, sömürü temelli ve güvencesiz koşullara gidişi ifade eden bir kavramdır. Prekaryalaştırma, aynı zamanda toplumsal, ekonomik ve siyasi koşulların dayattığı bir iklimde insanların değersizleştirilmesi ve hatta görünmezleştirilmesi sürecini ifade eder. Tabii burada ataerkil iktidar yapısının tepesinde bulunmayan, avantajlı cinsiyet, köken, ten rengi veya ailevi koşullara sahip olmayan, kısacası sistemin köşe başlarında bulunmayan ya da bulunmak istemeyen insanlardan bahsediyoruz.
Bu bağlamda beden, dış görünüş, eğitim, haklar, vatandaşlık, oturma ve çalışma izinleri, mülkiyet, iş gücü, üretim araçları ve bunlara erişim gibi kavramlar da son derece önemli yer tutuyorlar. Ekonomik düzen, baskıcı devlet mekanizmaları, yasalar, örf ve adetlerin dayattığı etnik hiyerarşi temelli toplumsal düzen, farklı yaşam biçimlerini ötekileştirmekle kalmayıp eritmeyi hedef edinmiş durumda. Bizlere dayatılan güvencesiz yaşam ve çalışma koşulları, fakirlik, ayrımcılığa uğrama ve dışlanma gibi sonuçlar doğurmakta ve muhataplarını kesif bir çaresizliğe itmektedir. Oysa prekaryalaştırma pratiği karşısında mücadele edilebilir ve edilmelidir de. Buna karşı biz halkın kendi kendisini örgütlediği ve yönettiği, özerk bir yapı ile değişimi öneriyoruz. Çünkü HİÇBİR ŞEY OLDUĞU ŞEKİLDE KALMAK ZORUNDA DEĞİL!

Neden HERKES İÇİN HERŞEY?
„Herkes için herşey!“ bundan 20 yıl önce Meksika’da yaşanan Zapatista Ayaklanması’nın ana talebiydi. Kapitalist-neoliberal politikalara (özelleştirmeler, küreselleşme, serbest pazarın her türlü denetimden çıkması gibi) tepki olarak doğan bu hareket, zaman içinde çok farklı toplumsal hareketlere de ilham kaynağı olmuştu. „Herkes için herşey“ felsefesi, „iyi bir yaşamın“ hepimizin hakkı olduğundan hareket ediyor. Buna göre, tüm zamanımızı barınma hakkı veya beslenme gibi en temel insani taleplerimizi karşılayabilmek için adeta birer köle gibi kapitalist sistemi beslemekle geçirmek, kalan zamanlarımızda da imkanlarımız dahilinde uslu bir şekilde bize sunulan ürünleri tüketmek bize göre „iyi bir yaşam“ değil. Aksine, biz ihtiyacımız olan alanları almayı, kendi hayatımıza, yaşadığımız ortama kendimiz biçim vermeyi benimsiyoruz. Zira biliyoruz ki, biz harekete geçmezsek bunları bize kimse altın tepside sunmayacak.

Herkes için herşey, günümüzde hüküm süren iktidar ve tahakküm ilişkilerini kökünden sarsmayı amaçlayan bizlerin temel stratejik hedefidir. Tam da kapitalist sistemin gerçekliği ters yönde bir gelişim gösterirken, ekonomik eşitsizlik daha da derinleşir, işgücümüz, becerilerimiz ve eğitimimiz günden güne değersizleşirken, bu talebi ortaya koymak her zamankinden daha da gereklidir.

„CARE“ GREVİ
Bu insiyatif genellikle kadınlar tarafından üstlenilen ev işleri, çocukların ya da diğer aile bireylerinin bakımı gibi adeta mecburi görülen ve çoğunlukla ücretlendirilmeyen faaliyetleri konu edinmektedir. Tabii bu faaliyetler ilişkiler için sarf edilen emekten gönüllü sosyal faaliyetlere, „öteki“ ile kurulan empatiden çevre için gösterilen özene, karşılıklı saygıdan dayanışma eylemlerine kadar geniş bir çerçevede ele alınmalıdır ve yalnızca partner ya da aileye verilen desteğe değil, bir grup veya topluluk için harcanan emeğe de işaret eder. Örnek olarak halk mutfakları (Volxküchen) ve ortak kullanıma açık tarım arazileri (Commons/Allmende) oluşturmak, Occupy, Tahrir veya Gezi ayaklanmaları arasında iletişim ağları kurmak gibi faaliyetler sayılabilir. Bu anlamda Care hareketi var olanın tekrarından çok, yeni organize olma ve dayanışma biçimleri üretmeyi amaçlar. 1970li yıllarda Danimarka veya İrlanda’daki aktivistlerin bu yöndeki çabaları bize Care hareketinin potansiyel gücünü göstermiştir. Ev işleri, aile bakımı gibi alanlarda greve gidildiği, bu işlerin ücretsiz yapılmasının reddedildiği bir ortamda kapitalist ekonomik sistemin de yaşama şansı kalmayacaktır. „Care“ grevi hareketinin amacı tüm bu konuları gündeme taşımak, siyasi dizgeye sokmak ve kendiliğinden yapıldığı sanılan bu işlerin değerini ortaya koymaktır. Haydi eyleme!

ŞEHİR HAKKI (Das RECHT AUF STADT)
Bu insiyatif ise kentsel alanların belirli kullanım amaçlarına açılmasının yanı sıra gelecekte kentlerde gerçekleşecek değişimler hakkında yapılacak siyasi tartışmalar ve karar aşamalarında yer almayı da talep etmektedir. Burada konu ettiğimiz haklar bireysel değil, kolektif haklardır. Birkaç örnek vermek gerekirse, makul kira miktarları, ticaretten arındırılmış özgür alanlar, emlak bürolarının kamulaştırılması (kamu eşittir halk), önceliğini ekoloji olarak belirleyen ve halkın karar mekanizmalarına katılabileceği bir şehir planlama anlayışı, farklı barınma şekillerinin desteklenmesi (örneğin karavan ve kamplar) ve tabii ki yeşil alanların korunarak daha da genişletilmesi gibi somut talepler ortaya koymaktayız. Bu noktada „kentsel dönüşüm“ ve „soylulaştırma“ kavramlarına özellikle vurgu yapmak gerekir. Zira sıkça kullanılan bu kavramlar aslen şehirlerimizde belli bölgelerde düşük gelirli insanların yaşadıkları yerleri terk etmeye zorlanarak bu bölgelerin „elden geçirilmesini“ takiben, yüksek gelir gruplarından insanlara pazarlanmasını ifade eder. Bu yeni „cazibe merkezlerinde“ doğal olarak emlak fiyatları da, kiralar da yok yere pahalılaşır. Olan da yaşadıkları bölgelerden adeta sürülen insanlara olur. Gayrımenkul sahipleri, emlak şirketleri, şehir planlamacıları, iş dünyası ve de siyasetin bu konulardaki karar mekanizmalarına sivil insiyatifleri ve dolayısıyla halkı katmak konusunda gönülsüz oldukları açıktır. Zira işin ucunda çok para ve büyük prestij söz konusudur. Ancak biz, HEPİMİZ kamuoyunun oluşturan insanlar olarak şehir hakkımızı istiyoruz! Zira şehirler bizim varlığımızla anlam kazanırlar.

Halihazırdaki durumu ve şartları kabullenmiyor, herkesi şehir ve yaşama hakkına yapıcı ve yaratıcı bir şekilde sahip çıkmaya davet ediyoruz! Çeşitli grup ve kolektiflerin katkıları, prekaryalaştırma (güvencesizleştirme), ötekileştirme ve baskı gibi iktidar pratiklerini daha da görünür kılmaya ve insanları bu konuda harekete geçmeye teşvik edecektir. Eleştirel olun, hakkınızı yüksek sesle arayın, dans edin ve gülün! Çünkü özgürlüğe ve eşitliğe giden yola yalnızca arzu ve irade sayesinde çıkamazsınız. Prekaryalaşma değişmez ve çıkışı olmayan bir durum değildir!

-> Direniş hareketleri ve otonom grupların kriminalize edilmesi, iktidar baskısına uğramasına karşı!
-> Tüm dünyada herkesin dolaşım derbestliği için!
-> Maaşlı köleliğin yerine adil bir gelir dağılımı için!
-> Care işçilerinin desteklenmesi için!
-> Şehir ve yaşam alanlarımızın kaderini kendimiz tayin edebilmek ve otonom barınma haklarının tanınmasını sağlamak için!
-> Hayatlarımızı kendi irademizle belirleyebilmek için!
HERŞEY HERKES İÇİN!

Anmeldung MAYDAY 2014
April 17th, 2014

Liebe alle!
Die MAYDAY 2014 ist heute via FAX bei unseren Freunden und Helfer*innen angemeldet worden:

An die
Bundespolizeidirektion Wien,
Büro für Vereins-, Versammlungs- und Medienangelegenheiten
Schottenring 7-9
A-1010 Wien
Fax: (01) 31 310 / 75319

Wien am 17.04.2013

ANZEIGE nach § 2 VersG & § 86 StVO
Die Versammlung ist ein Zusammenkommen von Menschen zur gemeinsamen Erörterung von Meinungen und der Kundgabe von Meinungen an andere, und wird in der Absicht veranstaltet, die Anwesenden zu einem gemeinsamen Wirken (wie Debatte, Diskussion, Manifestation) zu bewegen.
Verschiedene Inhaltliche Beiträge an Stationen während der Demonstration unterstützen diesen Zweck.

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir zeigen die Abhaltung folgender Demonstration an:

Ort: Wien
Zeit: 01. Mai 2014
Beginn: 13:00
Ende: ca. 19:30

Mit einen Aufbruch der Demonstration vom Sammlungsort ist um ca. 14h30 zu rechnen.

Sammlungsort: Columbusplatz; 1100-Wien
Route: Colmbusplatz → Columbusgasse → rechts Landgutgasse → links Laxenburgerstraße bis Hausnummer 18 → Fahbahnstreifenwechsel Laxeburgerstraße zurück → rechts Raaber-Bahn-Gasse → links Favoritenstraße → rechts Landgutgasse → links Sonnwendgasse → rechts Laxenburgerstraße → gerade Südtirolerplatz/Favoritenstraße → rechts Belvederegasse → links Prinz-Eugen-Straße → links Plößlgasse → rechts Argentinierstraße → links Paniglgasse → gerade Schaurhofergasse → gerade Faulmanngasse → rechts Rechte Wienzeile → links Operngasse → links Getreidemarkt → rechts Babenbergerstraße → rechts Nibelungengasse → rechts Operngasse → links Friedrichstraße → rechts Kärntnerstraße → links am Karlsplatz entlang → gerade Lothringerstraße → links Johannesgasse → rechts Parkring bis höhe Weihburggasse rechts Einfahrt in Stadtpark dort Abschlusskundgebung auf betonierter Fläche vor Johann Strauß Denkmal

Endpunkt: Stadtpark
Die Demonstration wird nach einer Schlusskundgebung im Stadtpark aufgelöst.
Politische Kundgebung zum Thema/ unter dem Motto “prekäre Lebensverhältnisse, Arbeitsverhältnisse in der Gesellschaft”

Mithilfe der Demonstration soll anlässlich des 1.Mai der Gesellschaftliche Zugang und Umgang mit Arbeit thematisiert werden. So wird insbesondere auf Themen wie Care-Arbeit, Gentrifizierung, der Umgang des AMS mit Erwerbslosen, Asylwesen und die Problematik der Wohnungslosigkeit und Verdrängung von Wohnungslosen aus dem Stadtpark eingegangen werden.

Anmelderin: für die Webseite rausgenommen

VersammlungsleiterIn: wird vor Ort benannt

Erwartete TeilnehmerInnenzahl: 700

Ein Schutz durch die Organe der Bundespolizeidirektion ist nicht erforderlich

verwendete Hilfsmittel: Am Versammlungsort werden Infostände aufgebaut, Während der gesamten Demonstration werden Flyer/Flugzettel verteilt. Als Zusätzliche Hilfsmittel werden diverse Fahrzeuge, Musikanlagen, Instrumente, Transparente, Dekorationsmaterial etc. eingesetzt.

Mit freundlichen Grüßen;