Medienspiegel
Berichte 2012

Cristina Feier (1) Pauline Réage (2,3)
….. Mayday 2012 – Weitwanderweg der Prekären
http://nochrichten.net/?p=1000
….. mayday and a blockparty
http://tobistadler.wordpress.com/2012/05/03/mayday-and-a-blockparty
….. #maydaywien 2012
http://www.flickr.com/photos/daniel-weber/sets/72157629959369015/with/6994116860/
….. MayDay Wien 2012: Parade der Prekären
….. MayDay Wien 1. Mai 2012 – Polizeikonvoi
….. Mayday Parade 2012 (AUGE/UG)
….. Mayday Vienna (ab Min 14:06)
http://wientv.org/2012/05/08/die-nachrichten-ganz-org-vom-8-mai-2012
….. Prekäre aller Länder vereinigen sich
http://diestandard.at/1334796666226/1-Mai—MayDay-Prekaere-aller-Laender-vereinigen-sich
….. FM4: Connected, 1.5.2012
http://fm4.orf.at/radio/stories/1698005/
….. Der 1. Mai in Wien in Bildern
http://wobblies.at/?p=757
….. Ticker: Mayday-Parade 2012 (Wien)
http://at.indymedia.org/node/22873
April 2011
MAYDAY! Wien 2011: Noch zu warten, ist Wahnsinn! Studiogespräch mit Prekären, die eine Parade planen.
Redakteurin: Gerhard Kettler. Auf: Orange 94,0, 11. April 2011
Wir pfeifen auf die Karotte vor der Nase, die das schöne Leben versprechensoll. Wir sagen der Entsicherung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse denKampf an. Am 1. Mai heißt es daher wieder: MAYDAY! MAYDAY! Auf zur Paradeder Prekären! Die MAYDAY!-Parade in Wien verbindet die Vereinzelten,stärkt die Verunsicherten und schafft Aktionsradius. Wehren wir unsgemeinsam! Zwei derer, die das vorbereiten, waren am 18. April Gast in derZIP-FM-Lokalausgabe. [anhören]
MAYDAY! Interview mit Mayday-Aktivisten aus Milano
Redakteurin: Flavia Mosca Goretta. Auf: Orange 94,0, 11. April 2011
In Milano, dem Ort der ersten Erscheinung des San Precario stellt die Mayday-Parade die traditionelle. 1-Mai-Demonstration längst in den Schatten. Ein Aktivist von EuroMayDay Milano war am 5. April Gast im Prekär-Café in Wien. Flavia nutzte die Gelegenheit, ihn für die ZIP-FM-Lokalausgabe auf Radio Orange 94,0 zu interviewen. [anhören]
Vom 1. März zum 1. Mai … Ein Strategiegespräch zu Fragen der Allianzenbildung
Interview von Markus Griesser. Erschienen in: kulturrisse – Zeitschrift für radikaldemokratische Kulturpolitik, 01/2011
Am 1. März dieses Jahres fand in Wien der erste Transnationale Migrant_innenstreik statt (für die Hintergründe siehe den Artikel zum Thema in dieser Ausgabe). Am 1. Mai 2011 wird Wien nach zweijähriger Pause auch wieder zum Austragungsort für eine MayDay-Parade. Die Kulturrisse (KR) baten mit Ilker Ataç und Lisa Sigl zwei in die jeweiligen Vorbereitungen involvierte AktivistInnen zum Strategiegespräch und diskutierten mit ihnen Fragen der Allianzenbildung, Nachwirkungen der Uniproteste und das Konzept der Wissensarbeit. [mehr]
Demo der Prekarisierten am 1. Mai
diestandard.at, 6. April 2011
Wien – Am 1. Mai 2011 wird es in Wien nach mehrjähriger Pause wieder eine MAYDAY!-Parade geben. Seit Anfang Februar sind AktivistInnen mit Vorbereitungen beschäftigt, um den “Tag der Arbeit” auch als Kampftag für alle in prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen zu begehen. [weiter]
März 2011
Wie organisierst du dich?
Kommentar von Sylvia Köchl. Erschienen in: an.schläge. Das feministische Magazin, April 2011.
Der 1. Mai ist so ein schöner Feiertag. Bei meist gutem Wanderwetter latsche ich mit FreundInnen vom 20. Wiener Gemeindebezirk beim Mai-Aufmarsch der SPÖ mit, biege vorm Burgtheater auf den Rathausplatz ein, wo sich die Bezirksgruppen zu einer riesigen Menge vereinen, und lausche den Reden der Granden der Sozialdemokratie, die am Ende gemeinsam mit der „Basis“ routiniert die „Internationale“ singt. Anschließend begeben wir uns zum Parlament, wo der Demonstrationszug der KPÖ gerade ankommt und weitere FreundInnen anzutreffen sind. Nun beginnt aber der Magen zu knurren und fordert sein Recht auf ein Feiertagsschnitzel im Schutzhaus „Zur Zukunft“. Danach ein paar Biere, und wer dann noch die Kraft dazu hat, fährt in den Prater. Den Rest zieht es zu den heimatlichen Sofas oder maximal zu noch ein paar Bieren bei der KPÖ-Party im „Siebenstern“. [weiter]
Schokolade und Surplus
Kommentare von Birge Krondorfer und Daniela Koweindl. Erschienen in:an.schläge. Das feministische Magazin, April 2011.
Staaten schmeißen das Geld der BürgerInnen der Großfinanz hinterher, und das Jahr der Freiwilligenarbeit wird proklamiert. Was für ein Zufall. Schwierig also, für ehrenamtliches politisches Engagement zu optieren. Auch Realpolitik muss bezahlt werden, dies soll vor Käuflichkeit schützen, auch wenn Korruption „grasseriert“. [weiter]
Soll politische Arbeit bezahlt werden? Soll gemeinnützige Arbeit bezahlt werden? Soll Pflege- und Betreuungsarbeit bezahlt werden? Und Hausarbeit? Auch die eigene? Aber klar doch! Und nicht zu knapp. Und natürlich nicht, weil Arbeit geleistet wird, sondern weil wir alle – gleichgültig ob fleißig oder faul, ob politisch aktiv oder nicht – von etwas leben müssen. Existenzsicherung lautet daher die Devise, bedingungsloses Grundeinkommen ist dabei ein verlockendes Versprechen. Monat für Monat, unabhängig von irgendeiner (Bedarfs-)Prüfung oder Staatsbürger_innenschaft, ohne Arbeitszwang oder anderen zwielichtigen Kompromissen. Das Rundumangebot an Gesundheitsversorgung nach Wahl, kultureller Teilhabe, gratis U-Bahn-Fahren usw. bitte gleich mit dazu. Und ja, es darf ein bisschen mehr sein. [weiter]
MayDay! MayDay! Let’s organize the parade 011
Autor*in: PrekärCafé. Erschienen in: Bildpunkt - Zeitschrift der IG BILDENDE KUNST, März 2011.
2008 hat zum vierten – und bisher letzten – Mal eine EuroMayDay-Parade mit rund 4 000 Teilnehmer_innen in Wien stattgefunden. Anfangs gab es den Anspruch, den 1. Mai als Kampftag neu zu etablieren und denEuroMayDay als Initialzündung für eine breitere Organisierung von Widerstand rund um das Thema „Prekarisierung“ auch über den 1. Mai hinaus zu nützen; aber auch den Begriff „Prekarisierung“ in einen breiteren gesellschaftlichen Rahmen zu tragen und widerständig zu besetzen. All das ist im Rückblick nur eingeschränkt gelungen. Als im Zuge der Mobilisierung zum MayDay!2005 von prekären Beschäftigungs- und Lebensverhältnissen die Rede war, von der unsicheren Arbeit mit Laptop und Putzfetzen, mit und ohne Krankenversicherung, mit und ohne Aufenthalts- oder Arbeitspapiere, da wussten hierzulande nur die wenigsten etwas mit „Prekarisierung“ anzufangen. [weiter]
Februar 2011
Euro-MayDay-Parade findet wieder statt
Erschienen in Progress. Magazin der Österreichischen HochschülerInnenschaft, Februar 2011
Im Zuge eines Vernetzungstreffens Anfang Februar wurde beschlossen, nach zweijähriger Pause am 1. Mai wieder eine MayDay-Paradein Wien zu organisieren. Die VeranstalterInnen ließen verlautbaren: „Wir pfeifen auf die Karotte vor der Nase, die das schöne Leben versprechen soll. Wir sagen der Entsicherung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse den Kampf an. Am 1. Mai heißt es daher wieder: MayDay! MayDay! Auf zur Parade der Prekären! Die MayDay-Parade in Wien verbindet die Vereinzelten, stärkt die Verunsicherten und schafft Aktionsradius. Wehren wir uns gemeinsam!“

